Geschichte der Orgeln

Über die Orgel bzw. die Orgeln, die bis zur Kirchenerweiterung 1896/97 in der Klosterkirche gestanden haben liegt keine Information vor. Das erste dokumentierte Instrument ist die Orgel, die bis 1964 auf der Empore stand. Für diese wird das Baujahr 1870 genannt. 
Das würde bedeuten, dass die Orgel vor der Erweiterung des Kirchenraumes bereits eingebaut war, oder aber auch diese Orgel ursprünglich für eine andere Kirche gebaut wurde. 

Das Instrument stammte aus der Werkstätte Seiffert in Kevelaer und besaß 2 Manuale und Pedale sowie vollmechanische Trakturen. Im Jahre 1963 fasste der Kirchenvorstand den Beschluss, eine 1960 für das Marienhospital in Düsseldorf von dem Orgelbauer Klais in Bonn gebaute Orgel anzukaufen.

Dieses Werk wurde am 30. April 1964 von dem damaligen Orgelsachverständigen der Diözese Essen, Heino Schubert, abgenommen. Am 3. Mai 1964 wurde das neue Instrument mit 16 Registern feierlich eingeweiht.